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Parteitag der Piraten in Offenbach
Und hier meine sicherlich etwas langatmig geratene Zusammenfassung des Bundesparteitags 2011.2 der Piratenpartei, von dem vor allem ein Signal ausgegangen ist:
Die Piraten wollen die Menschen in die Lage versetzen, ihre Freiheit zu nutzen.
Veröffentlicht unter Piraten, Politik, Text
Verschlagwortet mit bpt, offenbings
2 Kommentare
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Von bösen Mammuts und einsamen Gewinnern
Der Markt ist recht gut darin, Waren zu erzeugen und zu verteilen, so wie ein Monopoly-Spiel gut darin ist, Straßen mit Häusern und Hotels zu bebauen.
Und obwohl das System damit (leidlich) seinen Zweck erfüllt, muss es noch lange nicht „gerecht“ sein. Ist es gerecht, dass in Monopoly alle Spieler bis auf einen Bankrott gehen?
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Wir sind Forscher, keine Dogmatiker
Unter dem Motto „Let’s go exploring“ fand 2011 zum zweiten Mal die Open Mind Konferenz in Kassel statt. Wie schon letztes Jahr, durfte ich auch diesmal die Keynote zu meiner Lieblingsveranstaltung der Piraten halten. Weiter unten findet sich mein leicht überarbeitetes Redemanuskript. Das passende Video (mit einigen Easter-Egg-Passagen) gibt es hier:
Teil 1
Teil 2
Liebe Suchende,
die Zukunft ist ein wankelmütiges Biest. Wir wollen sie planen, wir wollen einen Blick riskieren, aber wir kennen sie nicht. Wenn die Zukunft Gegenwart wird, wird das Undenkbare denkbar. Nichts hat das besser gezeigt als die letzten zwei Monate. Die Beschleunigung der Veränderung ist so groß, dass wir Ziele erreichen können, die gestern noch utopisch schienen. Und dass wir scheitern, weil uns die Entwicklung überrollt. Das kann man schlimm finden und nach Sicherheit rufen. Oder gerade nicht.
Kleine Experimente!
Ein Recht auf Schaumwein, Freiheit, Minigolf
Die Masche ist alt, simpel und effektiv. Wir haben sie in den Neunziger Jahren erlebt als der Sozialstaat verbal sturmreif geschossen wurde: „Soziale Hängematte“,„Fördern und fordern“, „Leistung muss sich wieder lohnen“.
Wir erleben diese Strategie heute wieder, wenn Politiker auf die individuelle Freiheit zielen. Im Wesentlichen besteht sie aus vier Komponenten: Übertreibung, Verallgemeinerung, Perspektivwechsel, Wiederholung.
1337motiv – eine Fortsetzungshörspielserie (Folgen 43+)
„Auf der anderen Seite…“ – mit diesen abenteuerlichen Worten beginnt Phillips Jagd nach einer Geschichte. Einer Geschichte, die wohl die tiefste und gefährlichste Erkundung der Geek- und Nerdkultur wird, die wir seit Juni 2010 gehört haben.
1337motiv ist ein Fortsetzungshörspiel mit Episoden à 1:40 Minuten, haarsträubenden Cliffhangern und dem Feinsten, was deutscher Nerd-Humor seit der Lindenstraße hervorgebracht hat.*
Abonnieren:
Millenium Deconstruction – ein Dokument, eine Hör-Collage
Ich habe Fundstücke gefunden aus der eigenen Vergangenheit. Zeitdokumente in denen sich das Private mit der Zeitgeschichte mischt. Ich bin froh, dass es sie gibt. Sie helfen mir, es besser zu verstehen. Was da war…
Neulich war ich zu Besuch bei meinen Eltern. Das ist da, wo die Zeit noch wie tropfender Honig sichtbar ihre Fäden zieht. Meine mobilen digitalen Begleiter nuckeln dort höflichkeitsbedingt die meiste Zeit an einer Steckdose. Mal kurz den Twitterstream begutachten ist eher unerwünscht.
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Ein Jahr 1337motiv
Am 10.6.2010 startete die Ein-Mann-Nerd-Hörspiel-Fortsetzungsserie 1337motiv. 67 Folgen und 100 Minuten Content später (ohne Jingles) ist das erste Jahr um.
Auch wenn die übergreifende Handlung schon von Anbeginn feststeht, es ist gar nicht so leicht, kontinuierlich am Ball zu bleiben. Zeit und Geld sind manchmal knapp und von der konkreten Idee zu einer Folge über das Schreiben, Einsprechen und Nachbearbeiten vergehen meist mehrere Tage. Die Netto-Arbeitszeit, die in jeder Folge steckt, liegt bei etwa zwei bis drei Stunden.
1337motiv ist immer im Fluß. Auch wenn das Schicksal von Phillip, Eliza und Sergej schon besiegelt ist, aktuelle und frühere Entwicklungen rund um das Netz in den Zehner Jahren werden sich auch zukünftig in der Serie widerspiegeln. Und auch wenn das ein wenig vermessen klingt: vielleicht wird die Serie damit auch ein wenig Dokument der Nerdkultur ihrer Zeit.
An dieser Stelle möchte ich mich persönlich bedanken; bei Euch, der treuen Hörerschaft, die in ein zwei Jährchen — wenn das Projekt abgeschlossen ist — stolz behaupten kann: „1337motiv? Ach, das kenne ich doch schon ewig.“
Bleibt bei der Stange! Es wird noch viel passieren…
Marcel-André Casasola Merkle
Wer 1337motiv noch nicht kennt und bei Folge 1 einsteigen möchte, kann die Serie hier abonnieren.
P.S: Unter allen Kommentatoren und Gratulanten, die ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, verlose* ich einen Gutscheincode zum kostenlosen Download meines Avatar-Generators „137b Avatar“ für iPhone und iPod touch.
* Den Rechtsweg beschreiten in der Regel nur kleinkarierte Beckmesser und deshalb ist der Rechtsweg hier ausdrücklich ausgeschlossen. Sollte diese Formulierung keine Rechtsgültigkeit besitzen, findet Ihr mich facialpalmierend hinter dem nächsten Blumenkübel.
Die Verlosung ist beendet: Gewonnen hat klyonrad. Danke!







