Wie die Abmahnmentalität die Kreativen über die Planke schubst

Wenn man von kreativer Leistung leben will und lebt – so wie ich es manchmal besser, manchmal schlechter tue – dann wacht man an manchen Tagen in einem Albtraum auf: Wie ein pöbelnder kleiner Bengel im Kindergarten klaut uns die Contentlobby das Urheberrecht aus den Händen und trommelt damit den anderen Zöglingen auf dem Kopf herum. Dann drängt sie die kreativen Kollegen dazu, als Laiendarsteller im Kasperltheater mit einer Papptafel um den Hals auf die Bühne zu steigen: „Die Verwerter sind unser Schutz und Schild!“ Traurige Musik spielt, Tränen kullern und als Retter stürzt der Lobbyist herein und reicht dem Künstler großzügig ein Hungertuch.

Ich habe das große Glück, dass meine Wurzeln in der relativ beschaulichen Brettspielbranche liegen. Dort wo das Urheberrecht gesetzlich auf tönernen Füßen steht, entfaltet sich ein kleiner, florierender Markt. Er baut nicht auf Paragraphen, sondern auf Vertrauen, Respekt und den gesunden Menschenverstand.

Bei ihren Neuentwicklungen bedienen sich die Autoren wie selbstverständlich aus dem Pool bekannter Spielmechanismen, aber sie geben ihnen einen neuen Dreh und fügen ihre Prise Innovation hinzu. Sie entwickeln die Kulturform weiter und so hat die Qualität der Brettspiele in den letzten zwanzig Jahren einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Fast gänzlich ohne Anwälte und Klagen. Weil man sich kennt.

Die Spieler auf der anderen Seite kaufen ganz traditionell Schachteln. Aber sie müssen sich nicht auf DRM-Servern einloggen und mit Landesgrenzen herumschlagen. Spiele werden legal überall hin exportiert, sie werden verliehen, gemoddet und Fans stellen die Übersetzungen der Regeln in ihrer Muttersprache ins Netz. Mein wortlastiges Spiel „Attribut“ wurde von Spielern in verschiedene Sprachen übersetzt, in denen es nicht publiziert worden ist. Ich habe keinen Anwalt von der Leine gelassen, denn wie kann ich jemanden dafür bestrafen, dass er ein Spiel genießen will, das ich ihm nicht verfügbar mache?

Klar, das ist die analoge Welt, da gibt es noch keinen Replikator, der die Produkte dann in rauen Mengen in den Massenmarkt pumpt. Aber es geht um das Prinzip: Autor und Spieler verfolgen denselben Plan: Gute Spiele möglichst weit zu verbreiten.

Wie die Konsequenzen aussehen, wenn sich ein angesäuerter Ex-Liebhaber in diese Beziehung drängt, führt die Abmahnindustrie im Netz beispielhaft vor: zurück bleiben verbrannte Erde und zerrüttete Verhältnisse. Wenn der Produzent als Feind wahrgenommen wird, weil er unter sein Ragout Fliegenpilze mischt, färbt das auf den Künstler ab und die kreative Leistung ist dem Konsumenten bald auch keinen Pfifferling mehr wert.

Den Mittelsmännern einer sterbenden Industrie kann das vielleicht egal sein. Wenn die Sintflut kommt, plündert man schnell noch die Vorräte. Sollte sich die Ökonomie der digitalen Güter jedoch weiter so entwickeln wie bisher, ist der Vertrauensverlust vor allem für die Künstler fatal.

Das „soziale Netzwerk“ und „das globale Dorf“ verhalten sich nämlich wirklich so wie die abgedroschenen Media-Consultant-Vokabeln nahelegen: Wie eine kleine Gruppe geschwätziger Alter, die am Dorfbrunnen sitzt und mal wohlwollend, mal despektierlich über die Nachbarn spricht. Die Regeln werden im interaktiven Miteinander ausgehandelt und wer den Trampel spielt, ist unten durch. Bezahlt wird mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Verbreitung und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass diese Werte in Zukunft auch die bestimmenden Faktoren dafür sein werden, ob Künstler im Netz von ihrer Arbeit leben können werden oder nicht.

Denn es gibt mindestens zwei verschiedene „Kostenlosmentalitäten“. Auf der einen Seite die zerstörerische, respektlose, die die Quellen austrocknet, aus denen sie sich bedient. Auf der anderen Seite aber auch die, die das Wissen und die Werke wertschätzt, die sie verbreitet. Welche sich durchsetzen wird, hängt auch davon ab, welche Kultur des Miteinanders im Netz die Oberhand gewinnt. Jeder Fußtritt, den man den potentiellen Kunden verpasst, wird sich vielfach rächen.

Aus der stofflichen Welt sind wir es gewohnt, für Produkte zu bezahlen, egal ob sie im Endeffekt unsere Bedürfnisse befriedigen oder uns enttäuscht zurücklassen. In der Binnenökonomie des Netzes ist die Realität eine andere. Bezahlt wird, wenn der Nutzer bezahlen will. Egal wie die rechtliche Lage tatsächlich ist. Durch den nackten Konsum fühlt er sich noch nicht dazu verpflichtet.

Erst die Wertschätzung des Werkes oder des Autors wird ihn dazu bringen, seinen Beitrag zu leisten: durch ein eigenes Werk, durch den Kauf auf einem Musikportal, den Erwerb von Devotionalien, durch Spenden, durch den Klick auf einen Flattr-Button. Oder durch eine der künftigen Technologien, die wir uns jetzt noch nicht einmal vorstellen können. Mit Almosen und Bettelei hat das nichts zu tun. Es ist ein Aufruf an den Künstler, die kreative Arbeit fortzusetzen anstatt Kellnern zu gehen.

Um die Spielregeln zu setzen, braucht es Vorbilder; gerade im Netz, wo jeder einzelne die sozialen Normen für sein Umfeld setzt. Der gefühlte Verhaltenskonsens ist mächtiger als das Gesetz. Wir brauchen Menschen, die dem freiwilligen Geben den Geruch des Minderwertigen und Schmarotzerischen abwaschen und positive Realitäten schaffen, die zeigen: Wir wollen den unabhängigen, selbstbestimmten, verantwortungsvollen Nutzer, der nicht gegängelt wird durch gnadenlose Urheberrechtsverfolgung und immer neue Einschränkungen seiner Freiheit.

Das geht nicht ohne das Verständnis, dass Kreative und Konsumenten endlich gemeinsam für diese Veränderungen streiten müssen. Gegen eine Content- und Abmahnindustrie, die mit ihren Schlammschlachten vor allem einem schadet: dem Kulturschaffenden selbst.

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13 Antworten auf Wie die Abmahnmentalität die Kreativen über die Planke schubst

  1. Goba sagt:

    Ganz richtig – dafür streiten. Und einfach tun. Das wird noch ein langer Gang, aber es könnte sich letzten Endes durchsetzen. Aber zu unseren Lebzeiten?

    Geld regiert die Welt. Dieser flotte Spruch ist meist ein fatalistischer, meistrezitiert von jenen, die ihn zwar nicht erfunden, aber unter seinen Auswirkungen im Alltag zu leiden haben. Ich stelle mir mal gerade vor, wie es wohl wäre wenn ich der Kassiererin im Supermarkt oder dem Bahn-Kontrolleur sage: “Geld habe ich jetzt mal keins dabei, ich geben Ihnen statt dessen 9,90 Anerkennung und Wertschätzung” – … na, was wird dann wohl passieren? Mir fallen derzeit keine Alternativen ein.

    Aber – im Tun liegt die Macht, und Gesetze sind nichts als Buchstaben auf Papier, welches in Schubladen lagert. Na gut, es gibt auch noch die Hüter der selbigen. Aber davon mal abgesehen?

    Wege und Trampelpfade sind nicht das selbe – Wege werden aufwendig geplant, angelegt und unterhalten, Trampelpfade entstehen ganz einfach durch Nutzung, und weil jemand sagte: “Nein, den Weg gehe ich nicht entlang, ich mache mir meinen eigenen” – eben eines Deiner genannten Vorbilder. Wege können verrotten, Trampelpfade erhalten sich von selbst und sind fast immer die besseren, weil kürzeren Wege.

    Ok, viel Kommentar, aber keine konkrete Lösung? Die findet sich ganz von allein, wenn ganz ganz viele Menschen sie einfach benutzen.

  2. Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Krisch (Urheber, Konsument *und* Pirat)

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  4. Universelles Copyright und andere Sinnlosigkeiten

    NORBERT SAAKE • ALWINENSTR.24 • 28203 BREMEN
    TEL 0421 700146 • FAX 0421 7949901 • AB/FAX 0721 151482029
    • email: norbertsaake2@saake-int.de
    HOMEPAGE http://www.saake-int.de
    Funk 016094732729
    - ok, mach´s -
    • Die Stadtmusikantenstadt •

    …ich distanziere mich von jeglicher Gewalt! Sollte diese Mail von irgendeiner überflüssigen staatlichen Stelle durch das in ihr enthaltene Wort Terrorist oder anderer, aus irgendeinem Sprachgebrauch heraus genutzten Worte, als eine Mail mit terroristischen Hintergrund herausgefiltert werden, so ist dies als fehlerhaft einzustufen und aus der Überwachung zu löschen.

    Achtung, wichtiger Hinweis, Schäuble-Code, neuartiges Sicherheitssystem
    …ein vollkommen neuartiger 256-stelliger Code macht es möglich, alle Texte und Darstellungen im Internet unleserlich zu verschlüsseln. (Schäuble-Code) Da bleibt nichts mehr öffentlich, wenn man es nicht will.
    Falls Du diesen Text netterweise lesen kannst, so gehörst du zu den Menschen, die einen realen Sympathiefaktor haben. Du wurdest also vom Verschlüsselungssystem freigeschaltet. Du kannst natürlich alles lesen, was dir wichtig erscheint…,
    szoo, das war´s, also, wenn du willst, dann melde dich gerne mal wieder, eben, wenn du dies alles lesen konntest… wir können uns dann ja mal über uns austauschen… bis bald und dann, ich freue mich schon…
    TE 2007

    Universelles Copyright. Ich weise hiermit darauf hin, dass ich ein weltweites Copyright auf alle Worte habe , die mit den Buchstaben des Alphabets, also A-Z anfangen. Die Verwendung von Worten die dieser Vorschrift entsprechen ist unter Androhung einer finanziellen Buße oder eines Büßerganges nach Rom oder eines Stoßgebets verboten. Hierfür gilt sowohl die Schrift- als auch die Sprachform als vollzogene Verwendungsart. Das Denken mit diesen Worten ist noch kostenfrei… Gegeben im ErdJahr 4.000.002.006

    Dieses Produkt wurde hergestellt zum Wohle des Menschen… (Weltgesetz Nr. 1)

    ******

    english version
    I dissociate myself from any force …! This mail of any superfluous state place by the word contained in her, terrorist or a different one, word used out from any useage, should terrorist background are filtered out, it is that way as a mail to classify this is faulty and to delete from the supervision.

    Respect, important note, Schäuble code, new security system
    a completely new 256-digit code makes it possible to encode all texts and representations on the Internet illegibly …. Nothing stays more publicly (Schäuble code) if one doesn’t want it.
    If you can read this text kindly, you belong so to the people who have a real liking factor. So you were free switched by the cipher system. Of course you can read everything, what seems important to you …,
    this liked to be it, szoo, therefore to report you then, if you want, again just when you could read this everything … we then can exchange each other over us … until soon and I am then already pleased …
    TE 2007

    Universal copyright. I hereby point out that I have a worldwide copyright on all words which begin with the letters of the alphabet, that is A to Z. Of words these comply with this regulation the use is forbidden under threat of a financial penitence or an expiate walk to Rome or a quick prayer. Is regarded for this both the document-and the language form as a performed use way. The thinking with these words is still cost-free … Given in the earth year 4,000,002,006

    This product was produced to the welfare of human … (Worldlaw no. 1)
    ?31. ?Mai ?2010

  5. heide sagt:

    nie was besser formuliertes zu dem thema gelesen.
    konsequenz: mich bei flattr registriert.
    danke :-)

  6. milhouse sagt:

    So grundsympathisch ich deine Art zu denken und zu schreiben finde, so wenig kann ich deinem Artikel zustimmen. Du selbst nennst ja die wesentlichen Unterschiede zwischen Spielebranche und Musik/Filmindustrie (Vervielfältigbarkeit der Materialien, Überschaubarkeit der Konsumentenszene), trotzdem hältst du der letzteren vor, nicht wie die erstere zu handeln. Das ist schlichtweg unfair. Wenn Spiele irgendwann in einen Replikator gesteckt werden, siehst du das vielleicht ein bisschen anders. Wenn du denn vom Spielen machen leben und (wichtig!) eine Familie ernähren willst.

    Tatsächlich eine interessante Frage: Lebst du vom Spiele machen allein? Und falls ja, wieviel Einnahme entfällt auf unabhängigere Spiele, wieviel auf Mainstream (i.e Carcassonne).

    Hast den Artikel von Olli Schulz gelesen? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,709953,00.html
    Finde ihn ziemlich gut und ich glaube nicht, dass Olli Schulz sich als “Laiendarsteller im Kasperltheater mit einer Papptafel um den Hals auf die Bühne” stellen lässt.

    “Bezahlt wird, wenn der Nutzer bezahlen will. Egal wie die rechtliche Lage tatsächlich ist.” Begegnet mir immer wieder. Wenn die Falschen vom rechtsfreien Raum Internet reden, ist das Geschrei groß. Gleichzeitig werden von Urheberrechtsaktivisten gerne Argumente wie deins benutzt, die nichts anderes als den rechtsfreien Raum Internet postulieren.

    Eine Anmerkung zum Thema “Spiel und Urheberrecht”: ich habe eine ganze Weile mit großer Begeisterung “Tichu” gespielt. Und da WG-Tische nicht immer porentief rein sind, nutzt sich so ein Satz Karten ziemlich fix ab. Ersatz war aber immer ziemlich teuer, klar, man bezahlt ja immer aufs Neue für die Idee mit, auch wenn man die beim ersten Kauf ja eigentlich schon abgegolten hat. Blöd. Aber nicht zu ändern. Klau ich deshalb Karten im Laden? Nö.

    “Durch den nackten Konsum fühlt er sich noch nicht (zum Bezahlen) verpflichtet.” Schade, ich dache auf Twitter wäre wir uns einig gewesen, dass Konsum sehr wohl ein Indikator sein sollte, ob ich für eine Ware bezahle.

    Ich frage mich immer wieder, ob Leute wie du, die erkennbar helle Köpfe sind, wirklich nicht erkennen, dass purer Geiz dabei ist, Kulturproduktion zu erschweren, wenn nicht in Teilen zu vernichten.

    • zeitweise sagt:

      @milhouse

      Mein Artikel ist ja gerade ein Plädoyer für das Bezahlen. Und zwar für eine Kultur, die die Wertschätzung in den Mittelpunkt stellt. Also nicht bezahlen, weil ich es muss, sondern weil ich die Dinge schätze.

      Dein Tichu-Blatt ist da ein schönes Beispiel: Stellen wir uns vor, du würdest dir ein neues Tichu-Spiel ausdrucken. Wäre ich der Entwickler des Spiels, würde ich dir nichts berechnen wollen, weil du eine Kopie eines Spieles erstellst, das du bereits erworben hast. Aber ich fände es fair und toll, wenn du mich finanziell unterstützt, gerade auch über die Einmalzahlung hinaus, weil du dieses Spiel wirklich liebst.

      Ich habe übrigens gar nichts dagegen, wenn sich jemand Partner sucht, die seine Produkte vermarkten. Ich arbeite ja auch mit Verlagen zusammen und würdige deren Leistung. Was mir gegen den Strich geht, ist die Haltung gerade mancher großer Verwerter, die Konsumenten zu entmündigen und wie Feinde zu behandeln. Denn das fällt im Endeffekt auf die Künstler zurück.

      Mit den Worten „Bezahlt wird, wenn der Nutzer bezahlen will. Egal wie die rechtliche Lage tatsächlich ist.“ und „Durch den nackten Konsum fühlt er sich noch nicht (zum Bezahlen) verpflichtet.“ beschreibe ich eine Entwicklung, die tatsächlich auch so stattfindet. Ich weiß nicht, ob diese Art der Ökonomie sich durchsetzen wird, aber als Alternative wird momentan nur die komplette Überwachung und Einschränkung des Nutzers geboten: „In ihrem Land nicht verfügbar“, DRM auf Produkte, Einschränkung der Nutzung auf wenige Geräte. Und die gefällt mir noch weniger.

      Da etabliert sich dann als Trotzreaktion genau die „Kostenlosmentalität“ in Variante 1. Und die ist zynisch und gefährlich. Das, was du „Geiz“ nennst ist eben dieses soziale Phänomen. Nach dem Motto: „Wenn ihr mir in die Suppe spuckt, spuck ich zurück“ und „Die anderen zahlen ja auch nichts.“ Das will ich nicht, aber genau das wird durch die Gängelung des Nutzers befördert. Deshalb ist es höchste Zeit, dem jetzt etwas entgegen zu setzen. Und deshalb plädiere ich so vehement dafür, Lösungen zu finden, bei denen Urheber und Konsumenten sich respektieren und wieder an einem Strang ziehen.

  7. Pingback: Hello, and Thanks for All the Flattr! | 137b zeitweise

  8. Barbie aus Berlin sagt:

    Genau deshalb KAUFE ich Rammstein- und Ärzteplatten. Okay, CDs.
    Und andere.

  9. Pingback: ####Das Netz in Dir#### | LinkSammlung #16 “““ DasNetzInDir ””””

  10. Marc sagt:

    Also so recht du auch hast, aber der Vergleich von Brettspielen und Musikdownloads hinkt doch sehr. Es ist nun mal eine Tatsache, dass sich ein Brettspiel nicht herunterladen lässt, es muss schon eine physische Kopie hergestellt werden. Von einer Musikdatei können beliebig viele nicht physische (digitale) Kopien hergestellt werden. Und das genau ist auch der Knackpunkt.

    Wo ich dir zustimme ist, dass sich die Verwerter falsch verhalten und sich ihre eigenen Kunden und auch Künstler vergraulen. Die großen Verwerter sind irgendwie ein bischen wie die CDU. Beratungsresistent und fern der Realität.

    Piratige Grüße!

    • zeitweise sagt:

      Deshalb auch der Absatz: „Klar, das ist die analoge Welt, da gibt es noch keinen Replikator, der die Produkte dann in rauen Mengen in den Massenmarkt pumpt. Aber es geht um das Prinzip: Autor und Spieler verfolgen denselben Plan: Gute Spiele möglichst weit zu verbreiten.“

      Natürlich gibt es zwischen knappen Gütern und Gütern im Überfluss eklatante Unterschiede und ich denke genau da könnte eine Philosophie ansetzen. Denn künstliche Verknappung ist weder nötig noch wünschenswert.

      Das Beispiel aus der Brettspielszene will ich in diesem Zusammenhang vor allem als Signal verstehen, dass Urheber und Nutzer auch Hand in Hand arbeiten können und gegenseitig die Bedürfnisse des jeweils anderen achten.

      Wer mit Kanonen auf seine Kunden schießt, wer sie knebelt und bevormundet, erntet keinen Respekt und verdient auch kein Geld. Im doppelten Wortsinne.

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